Das Angebot für dich und deine Familie

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat seine persönlichen Stärken und Schwächen. Unter dem Gesichtspunkt der Individualität der Menschen betrachte ich meine Patienten/innen nicht als "krank" sondern versuche sie und ihre Familie dabei zu unterstützen mit Krisen und Entwicklungsauf-gaben fertig zu werden und in der Zukunft gestärkt auf sie zurück zu blicken.

 

Die folgende Übersicht bietet nur Beispiele von möglichen Problemen auf dem Weg des Erwachsen-werdens. Sicherlich gibt es viele weitere Themen bei denen eine Therapie nützlich sein kann. 

Diagnostik
Diagnostik

Bei einer Verhaltenstherapie gibt es 5 diagnostische Sitzungen (die Probatorik) Es werden die Lebensgeschichte, die Symptomgeschichte und die Familiengeschichte genauer betrachtet... Außerdem werden mit wissenschaftlichen Testverfahren die Hypothesen, wie ein Problem entstand und wie es aufrecht erhalten wird untermauert. Verwendet werden: Fragebögen Leistungstests (Intelligenz, LRS, Dyskalkulie, Aufmerksamkeitsstörungen) Projektive Verfahren Spielbeobachtungen Schulbesuche

Ängste
Ängste

Jedes Kind erlebt in seiner Entwicklung Phasen mit erhöhter Ängstlichkeit in Bezug auf bestimmte Themen. Diese Phasen sind gesund und vergehen in der Regel von alleine. Manche Kinder und Jugendliche entwickeln jedoch Ängste, die ihre Lebenszufriedenheit, Mobilität und Leistungsfähigkeit massiv einschränken. Häufige Ängste sind: Die Angst sich zu blamieren Die Angst vor Hunden, Fahrstühlen etc. Die Angst vor Bedrohlichem und Unheimlichem ...

 A D H S
A D H S

ADHS ist eine sehr komplexe Störung mit vielen unterschiedlichen, meist auch gleichzeitig wirkenden Ursachen. Häufig wird die Diagnose zu schnell vergeben, da sehr viele andere Psychopathologien ein ähnliches Erscheinungsbild haben. Daher ist eine sorgfältige Diagnostik hier besonders wichtig. Die Symptome eines ADHS: Hyperaktivität Impulsivität Störungen der Aufmerksamkeit

Bindungsstörungen
Bindungsstörungen

Die reaktive Bindungsstörung ist eine schwere frühkindliche Störung. Sie tritt insbesondere dann auf, wenn die frühkindlichen Bindungserfahrungen massiv von Abbrüchen oder Deprivation gekennzeichnet waren. Die Folgen können schwere Schädigungen des Sozialverhaltens und der Emotionen sein. Ab 4 Jahren ist auch häufig enthemmtes Verhalten beobachtbar - Trostsuche bei Fremden, anklammerndes Verhalten, Aufmerksamkeitssuche und das nicht Aushaltenkönnen von Nähe...

Depressionen
Depressionen

Depressionen können viele Gesichter haben, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Häufige Symptome sind: -Schuldgefühle -Wertlosigkeit -Angst -körperliche Symptome -Stimmungsschwankungen -sozialer Rückzug -Verlust der Lust zu spielen -negative Zukunftserwartungen -vermehrtes Schlafbedürfnis -Gewichtsveränderungen Mögl. Folgeprobleme sind: -Leistungsprobleme -Drogen -Alkoholkonsum -selbstverletzendes Verhalten

Essstörungen
Essstörungen

Essstörung sind in jedem Alter und Geschlecht zu finden. Hier ist von einem in unserer Zeit großen Problem die Rede - der Angst zu dick zu sein oder zuzunehmen. Häufig ist diese Angst mit einer veränderten Wahrnehmung des eigenen Körpers verbunden, der sogenannten "Körperschemastörung" Die bekanntesten Formen der Essstörungen sind die Magersucht und die Bulimie. Aber auch Abführmittel, Entwässerung oder Sport können den Mittelpunkt dieser Störung bilden.

Zwänge
Zwänge

Zwänge können einen sehr hohen Leidensdruck erzeugen und mit Ängsten und Depressionen einhergehen. Manchmal leidet aber auch die Familie mehr als der Patient. Mögliche Symptome einer Zwangsstörung: Zwangsgedanken kommen einem immer wieder in den Sinn und wirken aufdringlich, unangenehm bis gefährlich unkontrollierbar. Zwangshandlungen müssen ritualisiert immer wieder durchgeführt werden und gehen meist mit einer Befürchtung (Angst) einher, wenn sie nicht durchgeführt werden.

Sozialverhalten fördern
Sozialverhalten fördern

Störungen des Sozialverhaltens sind durch ein sich wiederholendes und anhaltendes Muster dissozialen, aggressiven und aufsässigen Verhaltens charakterisiert. Dieses Verhalten übersteigt mit seinen gröberen Verletzungen die altersentsprechenden sozialen Erwartungen. Es ist also schwerwiegender als gewöhnlicher kindlicher Unfug oder jugendliche Aufmüpfigkeit. Mögliche Symptome: Aggressivität Lügen Weglaufen Stehlen wenig Freunde haben Feuerlegen Waffengebrauch etc...

Traumatisierung
Traumatisierung

Die Auswirkungen von Traumatisierungen sind weitreichend -Trennungsangst -Schreckhaftigkeit -Albträume -ungezielter Bewegungsdrang -extremes Klammern -regressives Verhalten (Daumenlutschen, Bettnässen und Angst vor Dunkelheit) -sozialer Rückzug -Konzentrationsprobleme 􏰀 -Wutausbrüche -Schulverweigerung -psychosomatische Beschwerden -Flashbacks -Vermeidung -Depressionen -Drogenmissbrauch -antisoziales Verhalten -selbstverletzdes Verhalten -Suizidgedanken

Selbstverletzendes Verhalten
Selbstverletzendes Verhalten

Es beginnt meistens in der Pubertät und kann viele Ursachen haben. Die Betroffenen benutzen es meist zum Abbau von Spannungen, als Hilferuf oder als Bewältigungsversuch in Folge von einer Traumatisierung. Häufig liegt parallel eine Depression vor. Der Wunsch zu sterben ist selten der Grund für die Selbstverletzung. In Deutschland wurden bei Jugendlichen Lebenszeitprävalenzraten von 25% erhoben. Jedoch lediglich 4 % der Jugendlichen verletzen sich regelmäßig selber.

Einnässen/ Einkoten
Einnässen/ Einkoten

Die Harninkontinenz kann organische oder psychische Ursachen haben. Bei der Enuresis nocturna (nachts) und der funktionellen Enuresis diurna (am Tag) müssen organische Ursachen ausgeschlossen worden und das Kind mind. fünf Jahre alt sein.

Autismus
Autismus

Allen autistischen Behinderungen sind Beeinträchtigungen des Sozialverhaltens gemeinsam: Schwierigkeiten mit anderen Menschen zu sprechen, Gesagtes richtig zu interpretieren, Mimik und Körpersprache einzusetzen und zu verstehen. Die Kernsymptomatik bei autistischen Behinderungen ist vorrangig: -Kommunikation -Interaktion -stereotype Verhaltensmuster -früher Beginn

LRS/Dyskalkulie
LRS/Dyskalkulie

Sind umschriebene Entwicklungsstörungen des Lesens und Schreibens bzw. der Rechenfertigkeiten. Diesen Störungen ist gemein, dass die Schwierigkeiten nicht auf eine mangelnde Förderung oder andere psychosoziale Umstände zurückzuführen sind, und nicht auf Störungen der Intelligenz basieren. Die Schwierigkeiten beginnen meist bereits im Kindergarten und häufig treten auch andere Schwierigkeiten in der Entwicklung auf.

Mediensucht
Mediensucht

Berichte von Jugendlichen, die Tage durchspielen und sich dabei sämtliche Zukunftschancen verspielen, geistern durch die Medien. Eine eigene Diagnose gibt es noch nicht. Dies hängt u.a. damit zusammen, dass einige Wissenschaftler davon ausgehen, Medienabhängigkeit sei keine eigenständige Störung, sondern ein Symptom oder eine Begleiterscheinungen anderer bereits bestehender psychischer Erkrankungen, wie z.B. einer Depression. Eine Therapie kann in vielen Fällen jedoch indiziert sein.

Familiengespräche
Familiengespräche

Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass Angehörige psychisch kranker Menschen oft in hohem Maße mit betroffen und belastet sind. Die Suche nach Problemlösungen kostet Kraft, verunsichert und führt nicht selten auch zu unangemessenen Schuldgefühlen. Es ist mir deshalb ein wichtiges Anliegen, Angehörigen in ihrer schwierigen Rolle Hilfe anzubieten.

Persönlichkeitsstörungen
Persönlichkeitsstörungen

Eine Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch rigide und wenig angepasste Verhaltensweisen, die eine hohe zeitliche Stabilität aufweisen, die situationsübergreifend auftreten, die zu persönlichem Leid oder gestörter sozialer Funktionsfähigkeit führen. Es handelt sich um ein tief verwurzeltes, anhaltendes Verhaltensmuster mit starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen. Betroffen sind Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Beziehungen zu anderen.

Gruppentherapie
Gruppentherapie

In einer Gruppentherapie empfangen Patienten etwas, indem sie etwas geben. Sie hören zu, stützen sich, trösten einander, ermutigen zur Arbeit und teilen einander mit, wenn sie ähnliche Probleme haben. Es bereichert jeden Einzelnen, viele individuelle Lösungswege zu erfahren und sich an natürliche Regeln in einer Gruppe zu halten. Ich biete folgende Gruppen an: Soziale Ängste Depressionen Selbstverletzendes Verhalten Soziale Kompetenz Essstörungen

Entspannung
Entspannung

Entspannung ist für die meisten von uns eine Seltenheit geworden. Wenn der Körper und die Seele erschöpft sind, ist es um so wichtiger ca. 1-3 mal täglich eine Entspannungsübung durchzuführen. Aber auch dies will gelernt sein und für jeden sollte die richtige individuelle Technik gefunden werden. Dabei werde ich dich unterstützen...